Von den Daten zum fertigen Bild
So läuft eine KI-Architekturvisualisierung ab.
Der genaue Ablauf hängt vom Planungsstand und von der gewünschten Präzision ab. Wichtig ist, vor der Bildentwicklung festzulegen, was bereits entschieden ist, was verändert werden darf und wofür die Visualisierung später eingesetzt wird.
Briefing
Wir klären Projektstand, Zielgruppe, Motive, Formate und Terminrahmen.
Daten prüfen
Skizzen, Pläne, CAD-/3D-Ansichten oder vorhandene Renderings werden auf Eignung und offene Punkte geprüft.
Bilder entwickeln
Perspektive und Bildsprache werden festgelegt, Varianten erstellt und auf wenige Favoriten reduziert.
Kontrollieren und finalisieren
Architekturdetails, Materialwirkung, Licht und Bildübergänge werden geprüft und die finalen Dateien vorbereitet.
Welche Daten helfen beim Start?
Nicht jedes Projekt braucht dieselbe Grundlage. Je genauer das Bild den Entwurf wiedergeben soll, desto verlässlicher sollten Geometrie, Kamera und Materialangaben bereits definiert sein.
- Skizzen und Referenzbilder für frühe Bildideen
- Grundrisse, Ansichten und Schnitte für Proportionen und Bauteile
- Whitebox- oder Clay-Renderings mit festgelegter Kamera
- 3D-Modelle oder exportierte Ansichten für hohe Geometrietreue
- Material-, Fassaden- und Moodboard-Referenzen für die gewünschte Bildwirkung
Wann werden Entscheidungen getroffen?
Ein effizienter Ablauf braucht klare Freigabepunkte. Perspektive und Bildrichtung sollten bestätigt sein, bevor viele Varianten im Detail ausgearbeitet werden. So lassen sich Änderungswünsche dort einbringen, wo sie noch wenig Zusatzaufwand verursachen.
Bei Projekten mit hoher Genauigkeit werden außerdem architektonisch wichtige Elemente vorab als unveränderlich festgelegt. Dazu können etwa Fensterachsen, Dachkanten, Fassadenraster oder definierte Materialflächen gehören.